Kommunikation im Ausnahmezustand

Lawinengang mit Folgen

 

Worum es geht

Am 10. Januar 2019 donnerte eine Lawine vom Säntis in Richtung Schwägalp. Sie zerstörte Teile des neuen Hotels, verschüttete ein Dutzend Autos und verletzte drei Personen. Für Bruno Vattioni, Geschäftsführer der Säntis-Schwebebahn AG, bedeuteten dies bange Momente: Vorerst herrschte Ungewissheit, ob nicht doch noch Verschüttete unter den Schneemassen geborgen werden mussten. Das Medieninteresse war entsprechend gross. Bruno Vattioni hatte nicht nur als Krisenmanager alle Hände voll zu tun, sondern auch mit der Beantwortung der vielen Medienanfragen. Ein Jahr nach dem Lawinenniedergang erzählt uns Bruno Vattioni, welche betrieblichen Einschnitte das Ereignis ausgelöst hat, wie er die Medienberichterstattung erlebt hat und welche Schlüsse er daraus zieht.

 

Wann und wo

Donnerstag, 16. Januar 2020, 18.30 Uhr

Kontakt und Anreise
Säntis – das Hotel, 9107 Schwägalp, Tel. 071 365 65 65, www.saentisbahn.ch
Es sind genügend kostenlose Parkplätze bei der Talstation vorhanden. Das letzte Postauto ab Urnäsch zur Schwägalp fährt um 16.47 Uhr (Ankunft 17.00 Uhr). Für eine spätere Ankunft und die Rückfahrt bitten wir euch, Fahrgemeinschaften zu bilden. Das PROL-Sekretariat ist bei der Vermittlung gerne behilflich.

 

Programm

18.30 Uhr
Begrüssung durch Anita Schweizer, Präsidentin PROL

18.35 Uhr
«Ein Jahr nach dem Lawinenniedergang»
Bruno Vattioni, Geschäftsführer Säntis-Schwebebahn AG
anschliessend Frage- und Diskussionsrunde

ca. 19.15 Uhr
Austausch und Kontaktpflege beim Netzwerk-Apéro
 

Neujahrsauftakt unter dem Säntis

Ein Jahr, nachdem eine Lawine vom Säntis in Richtung Schwägalp heruntergedonnert war und einen Teil des neuen Hotels zerstörte, blickte Bruno Vattioni anlässlich des PROL-Neujahrsanlasses zurück auf das einschneidende Ereignis. Der Geschäftsführer der Säntis-Schwebebahn AG war in diesen Tagen zugleich Krisenmanager und Ansprechperson für die Medien gewesen. In eindrücklichen Worten liess Vattioni die bangen Stunden und Tage aufleben. So war lange nicht klar gewesen, dass glücklicherweise niemand ernsthaft verletzt wurde. Nebst der detailreichen Beschreibung der Vorgänge zeigte er am PROL-Abend auf, welche Lehren aus den Lawinenniedergängen des letzten Winters gezogen wurden.

Die für einmal längere Anfahrt zum PROL-Neujahrsanlass wurde mit einem interessanten Referat, gemütlicher Atmosphäre und einem feinen Apéro mit Appenzeller Spezialitäten belohnt. So durfte die PROL wiederum über 40 PROL-Mitglieder und Gäste an ihrem Neujahrsanlass begrüssen, die nach dem Referat beim Imbiss ihr Netzwerk pflegten.

 

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